Wie soll mit dem Material gearbeitet werden?

Einige Überlegungen zur Didaktik und Methodik

Eine möglichst konsequente Benutzung der Fremdsprache begünstigt das Lernen. Auch ihre Muttersprache haben die Schüler durch ein ‘Sprachbad’ gelernt! Sie konnten nach und nach Wörter und Situationen in ihrer Umgebung entschlüsseln und deuten. Wir schlagen ein ähnliches Vorgehen vor. Beim Lernen im inhaltsorientierten Fremdsprachenunterricht sollten folgende Aspekte genutzt werden: der Kontext, die Freude der Kinder zu verstehen und zu kommunizieren, die angeborene Fähigkeit der Kinder, Sprachhandlungen und Texten Bedeutungen zuzuordnen, auch wenn sie nicht alle Wörter, nicht alle Strukturen verstehen. Manche Lehrkräfte befürchten, dass ihre Schüler überfordert sein könnten und somit demotiviert, wenn sie von Anfang an die Zielsprache mit komplexen Strukturen verwenden. Aber diejenigen Lehrkräfte, die von Beginn an einen kommunikativen und inhaltsorientierten Ansatz verfolgen, das heißt die Sprache in sinnvollen Kontexten verwenden, haben festgestellt, dass dies gut funktioniert. Und nicht nur das, die Schüler waren zu weit höheren Leistungen in der Lage, als vorher angenommen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die Lerner von 6-11 Jahren schon über Weltwissen verfügen und auch schon Lernkompetenzen erworben haben. Das alles hilft den Lernern, sich die Zielsprache schrittweise anzueignen, sie zunächst zu verstehen und dann zunehmend zu verwenden.

Das Material enthält zahlreiche visuelle Medien, die die Schüler beim Verstehen unterstützen sollen. Die Lehrkraft kann dies noch durch Einsatz von Gestik und Mimik verstärken. Außerdem wird dort, wo es möglich ist, internationaler oder leicht erschließbarer Wortschatz verwendet. Indem sie in der Sprache und mit der Sprache handeln, eignen sich die Schüler diese an. Der Input der Lehrkraft dient dabei als Modell, die Schüler imitieren zunächst und übernehmen dann allmählich immer komplexere Strukturen. Zu Beginn werden sie auf Fragen eher non-verbal reagieren, dann einzelne Wörter und schließlich kleine Sätze verwenden.

Der Tatsache Rechnung tragend, dass die Module für den Fremdsprachenunterricht konzipiert sind, wurden auch Wiederholungen und Spiele, die das Behalten der Strukturen und des Vokabulars fördern, an geeigneten Stellen in das Material einbezogen. Eine sorgfältige Planung der Sequenzen, die dem Niveau und den Interessen der Schüler Rechnung trägt, ist anzuraten.

Die Lehrkraft sollte eine positive Atmosphäre schaffen, die die unterschiedlichen Lernertypen, Interessen und Fähigkeiten berücksichtigt. Sie sollte die Lerner dazu ermuntern, etwas zu wagen, auch Risiken einzugehen, keine Angst vor neuen unbekannten Wörtern zu haben, indem sie sich die Neugier der Kinder zunutze macht. Die Lehrkraft kennt ihre Klasse und ist somit bestens dazu geeignet, aus der Fülle der vorgeschlagenen Aktivitäten die passenden auszuwählen.

Wie soll mit dem Material gearbeitet werden?

Einige Überlegungen zur Didaktik und Methodik

Eine möglichst konsequente Benutzung der Fremdsprache begünstigt das Lernen. Auch ihre Muttersprache haben die Schüler durch ein ‘Sprachbad’ gelernt! Sie konnten nach und nach Wörter und Situationen in ihrer Umgebung entschlüsseln und deuten. Wir schlagen ein ähnliches Vorgehen vor. Beim Lernen im inhaltsorientierten Fremdsprachenunterricht sollten folgende Aspekte genutzt werden: der Kontext, die Freude der Kinder zu verstehen und zu kommunizieren, die angeborene Fähigkeit der Kinder, Sprachhandlungen und Texten Bedeutungen zuzuordnen, auch wenn sie nicht alle Wörter, nicht alle Strukturen verstehen. Manche Lehrkräfte befürchten, dass ihre Schüler überfordert sein könnten und somit demotiviert, wenn sie von Anfang an die Zielsprache mit komplexen Strukturen verwenden. Aber diejenigen Lehrkräfte, die von Beginn an einen kommunikativen und inhaltsorientierten Ansatz verfolgen, das heißt die Sprache in sinnvollen Kontexten verwenden, haben festgestellt, dass dies gut funktioniert. Und nicht nur das, die Schüler waren zu weit höheren Leistungen in der Lage, als vorher angenommen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die Lerner von 6-11 Jahren schon über Weltwissen verfügen und auch schon Lernkompetenzen erworben haben. Das alles hilft den Lernern, sich die Zielsprache schrittweise anzueignen, sie zunächst zu verstehen und dann zunehmend zu verwenden.

Das Material enthält zahlreiche visuelle Medien, die die Schüler beim Verstehen unterstützen sollen. Die Lehrkraft kann dies noch durch Einsatz von Gestik und Mimik verstärken. Außerdem wird dort, wo es möglich ist, internationaler oder leicht erschließbarer Wortschatz verwendet. Indem sie in der Sprache und mit der Sprache handeln, eignen sich die Schüler diese an. Der Input der Lehrkraft dient dabei als Modell, die Schüler imitieren zunächst und übernehmen dann allmählich immer komplexere Strukturen. Zu Beginn werden sie auf Fragen eher non-verbal reagieren, dann einzelne Wörter und schließlich kleine Sätze verwenden.

Der Tatsache Rechnung tragend, dass die Module für den Fremdsprachenunterricht konzipiert sind, wurden auch Wiederholungen und Spiele, die das Behalten der Strukturen und des Vokabulars fördern, an geeigneten Stellen in das Material einbezogen. Eine sorgfältige Planung der Sequenzen, die dem Niveau und den Interessen der Schüler Rechnung trägt, ist anzuraten.

Die Lehrkraft sollte eine positive Atmosphäre schaffen, die die unterschiedlichen Lernertypen, Interessen und Fähigkeiten berücksichtigt. Sie sollte die Lerner dazu ermuntern, etwas zu wagen, auch Risiken einzugehen, keine Angst vor neuen unbekannten Wörtern zu haben, indem sie sich die Neugier der Kinder zunutze macht. Die Lehrkraft kennt ihre Klasse und ist somit bestens dazu geeignet, aus der Fülle der vorgeschlagenen Aktivitäten die passenden auszuwählen.

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